Die französische Sopranistin Emmanuelle de Negri zeichnet sich durch ein vielfältiges Repertoire und ihre große Bandbreite an Emotionen aus. Seit ihrem fulminanten Debüt als Yniold in Debussys »Pelléas et Mélisande« sowie ihrer Interpretation der Titelrolle in Pasquinis Oratorium »Sant’Agnese« verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit William Christie und dem Ensemble Les Arts Florissants. Sie tritt regelmäßig mit bedeutenden französischen Ensembles auf, darunter Pulcinella, Le Poème Harmonique, Le Banquet Céleste, Les Paladins und Les Accents. Mühelos wechselt die Sopranistin von Monteverdi und Cavalli über Offenbach und Dukas bis hin zu Rameau und Mozart und arbeitet unter renommierten Dirigent*innen wie Riccardo Muti, René Jacobs, Raphaël Pichon oder Emmanuelle Haïm. Zunehmend widmet sich De Negri auch der pädagogischen Arbeit: Neben mehreren Meisterkursen zur barocken Musik leitete sie einen Gesangskurs am Bateau-Atelier in Dieppe. Darüber hinaus übernahm sie 2025 die vokale und stilistische Vorbereitung der Akademist*innen von William Christies letztem »Jardin des Voix«.
